Stadtentwicklung
- begann relativ spät
- erste Städte weltweit in: Mesopotamien, China, Indien, Ägypten, Mittelmeerraum
- älteste deutsche Städte: Trier, Köln, Regensburg
- Funktion der Römerstädte:
- Feldlager
- Handel
- Verwaltung
- Grenzsicherung
Stadtentwicklungsetappen in Deutschland
| Zeit | Merkmale | Bild |
|---|---|---|
Beginn der Zeitrechnung |
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Mittelalterliche Stadt |
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Planstädte der Neuzeit |
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Stadtentwicklung ab Industrialisierung |
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Stadtentwicklung nach der Industrialisierung
- Stadtkern wird zur City
- Verwaltungsgebäude, kulturelles Zentrum, Museen, große Firmen, Dienstleistungen in der City ⇒ rundherum Arbeiterviertel
- Beginn einer funktionalen Trennung
1945:
- größter Einschnitt in der Stadtentwicklung
- 50% der Wohngebiete zerstört, besonders Großstädte
- erste Jahre danach: keine Planung ⇒ Schaffung von Wohnraum
ab 1949:
-unterschiedliche Entwicklung der Städte:| DDR | BRD |
|---|---|
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Die räumliche und funktionale Gliederung Deutscher Städte
3 Bereiche:
- haben sich mit der Industrialisierung und der Suburbanisierung herausgebildet
- bestimmte Räume erfüllen bestimmte Funktionen

- Altstadt:
- ehemalige Altstadt wird zur City
- Beginn: mit der Tertiärisierung der Wirtschaft
- Verwaltungs-, Geschäfts- und Finanzzentrum
- Kulturzentrum
- hohes Arbeitsplatzangebot im tertiären Sektor
- Wohngebiete nach Außen verlagert
- Einkaufs- und Vergnügungsviertel ⇒ Monofunktionalisierung
- gehobener Einzelhandel ⇒ sehr viele Spezial- und Fachgeschäfte
- hohe Bebauungsdichte
- Funktionsgemeinschaften
- verkehrsberuhigte Bereiche
- starker öffentlicher Personennahverkehr
- Zwischenzone:
- entwickelte sich mit der Industrialisierung
- Einfamilienhäuser
- "Speckgürtel" ⇒ Reihenhäuser
- Flughäfen, Industrien, Mülldeponien ⇒ größer Flächen Bedarf
- Freizeiteinrichtungen, Stadien, Grünanlagen, Messeanlagen
- Nachtbevölkerung dominiert
- überdurchschnittliches Wachstum an Bevölkerung und Arbeitsplätzen
- geringe Verkehrsdichte, großes Parkplatzangebot
- motorisierter Individualverkehr bevorzugt wegen fehlendem/ kaum öffentlichem Personennahverkehr
- geringe Bodenpreise
- geringere Bebauungsdichte
- geschützte Freiräume für Spielplätze/ Grünanlagen
- Umland:
- entwickelte sich mit der Suburbanisierung
- ehemals Wohn- und Gewerbegebiet
- dichte, einförmige Bebauung
- Hinterhöfe
- Gründerzeitvillen
- Wohnfunktion ist bestimmend
- Handwerk und Gewerbe
- tertiärer Sektor nimmt ab
- Dichte und Höhe der Bebauung nimmt ab
- bis 90er Jahre ⇒ Vernachlässigung der Bausubstanz
- Konzentration an Studenten, Rentnern, Ausländern
- Segregation
- neue Entwicklung: Aufwertung/ Sanierung dieser Zone ⇒ Gentrifizierung (Aufwertung von alten Wohnvierteln)
Modelle funktionaler Differenzierung von Großstädten:
| Kreismodell | Sektoren- Modell | Mehr-Kerne-Modell |
|---|---|---|
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- Hauptgeschäftszentrum
- Großhandel/ Leichtindustrie
- Wohnviertel von niederem Status
- Wohnviertel des Mittelstandes
- Gehobenes Wohnviertel
- Schwerindustrie
- Nebengeschäftszentrum (zweiter Wachstumskern)
- Wohnvorort
- Industrievorort
- Pendlereinzugsbereich
Suburbanisierung
=Prozess der Verlagerung des Städtewachstums in die Vororte. Die Wanderung der Bevölkerung, Industrie- und Dienstleistungsunternehmenüber die Stadtgrenzen hinaus führt zu einem flächenhaften Wachstum der Städte bei gleichzeitigem Rückgang der Wohnbevölkerungder innerstädtischen Bereiche.| Kernstadt | Umland | |
|---|---|---|
| Vorteile |
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| Nachteile |
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